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Work Life Balance
DR. Pirkko schuppan

DR. Pirkko schuppan

Plastisch-ästhetische Chirurgin

Work-Life-Balance: Die Balance in mir

Am Wochenende ist es soweit und es geht für meinen Mann Jesko, unsere zwei Kinder und mich in den wohlverdienten Sommerurlaub. Wir nehmen uns natürlich zwischendurch immer mal kleine Auszeiten, aber der lange Urlaub im Sommer ist immer etwas Besonderes.

Ich merke jedes Mal wie ich erst so richtig abschalte, wenn ich die Arbeit mal drei Wochen ruhen lasse. Obwohl ich unsere Praxis und meinen Job so liebe, brauche ich ab & zu auch mal einen Tapetenwechsel, um den Akku richtig aufzuladen.

Eine 50/50 Work-Life-Balance brauche ich allerdings nicht und kann euch auch ganz genau erklären, warum das so ist.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen?

Für mich ist die Arbeit ein Vergnügen. Ich freue mich jeden Tag, mit meinem tollen Mädelsteam zu arbeiten und unseren Patientinnen und Patienten zu helfen. Außerdem schätze ich mich sehr glücklich, dass mein Mann Jesko & ich uns zwischen unseren Terminen auch gelegentlich kurz austauschen und sehen können.

Für euch ist die Arbeit eher eine Belastung und ihr seid gar nicht mehr in der Lage so positiv wie in eurer Freizeit zu sein? Dann ist es eventuell Zeit, darüber nachzudenken, eine Arbeit zu suchen, die Aufgaben beinhaltet, die euch erfüllen, fordern und gleichzeitig auch noch Spaß machen.

Ihr werdet sehen, dann passt euer Job direkt viel besser in euer Leben. Ganz plötzlich ist der Job dann kein reines Muss, sondern ein Vergnügen, etwas an dem ihr wachsen könnt & der Übergang zu eurer Freizeit ist viel fließender.

Mit Eigenverantwortlichkeit zum persönlichen Glück

Euch darüber bewusst werden, was ihr wollt, müsst ihr ganz alleine. Die Arbeit allein wird nie der Problemlöser sein. Denkt mal darüber nach, es ist doch eigentlich ganz logisch, dass eine Arbeitgeberin oder ein Arbeitgeber nicht alleinverantwortlich für eure Lebensqualität sein kann.

Selbst ich als selbstständige Chirurgin muss mich manchmal bremsen und nicht hier noch etwas und dort noch das für die Arbeit erledigen. Denn so viel Spaß es mir auch macht, meine Kinder machen mir auch Spaß, eine Runde zu joggen macht mir Spaß, Freunde zu treffen, und und und – die Liste ist lang.

Warum eine Social Media Pause?

Selbst meinen Instagram-Account werde ich über den Sommerurlaub mal etwas ruhen lassen. Denn manchmal merke ich gar nicht wie viel Zeit so beim Scrollen durch meinen Feed draufgeht. Ich tracke auf meinem iPhone immer meine Bildschirmzeit und jetzt im Urlaub nutze ich diese Zeit einfach mal anders. Für Zeit mit meiner Familie oder ein gutes Buch am Strand. Herrlich!

Und mal ganz ehrlich. Die meisten Leute die sagen, sie hätten keine Zeit zum Sport zu gehen, keine Zeit für ein Treffen mit Freunden, könnten die Zeit auf Social Media auch mal anders nutzen. Einfach nur zur Abwechslung, nicht weil es ein Muss ist und ich hier irgendwen für ihre oder seine Bildschirmzeit rügen will. Ich scrolle ja schließlich auch gern und freue mich über tollen Content, der mich inspiriert und unterhält.

Es ist so bereichernd, dass ich mich über Social Media mit meiner Community austauschen kann. Genauso bereichernd ist es aber, auch mal im Moment präsent zu sein und das Handy beiseite zu legen.

There is no such thing as work-life balance – it is all life. The balance has to be within you.
-Sadhguru

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