Jameda-Beitrag: Welche Frauen suchen einen Ästhetisch- Plastischen Chirurgen auf?

 

Jameda hat meinen Beitrag über die „typische weibliche“ Patientin in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie veröffentlicht. Anlass dafür: Immer noch berufen sich Medien und Öffentlichkeit häufig auf ein sehr einseitiges und klischeehaftes Bild der weiblichen Patientin, die sich einer „Schönheits-OP“ unterzieht. Meine Erfahrungen aus der alltäglichen Praxis stimmen damit nicht überein. Die meisten Patientinnen, die meine Praxis besuchen, möchten sich nicht einfach nur „verschönern“ lassen. Vielmehr besitzen sie einen konkreten Behandlungswunsch, der häufig gar aus einem starken Leidensdruck resultiert.

Zwei Beispiele illustrieren dies sehr deutlich: Da ist zum einen die Frau, die ein Kind oder mehrere Kinder geboren und deren Intimbereich sich dadurch stark verändert hat. Sie leidet unter funktionellen Beeinträchtigungen wie Schmerzen beim Sport oder Geschlechtsverkehr und sucht aus Scham und/oder Unsicherheit erst nach längerer Zeit einen Arzt auf. Vielleicht sogar, weil mittlerweile auch die Partnerschaft in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die moderne Intimchirurgie bietet hier eine Vielzahl an Möglichkeiten, diese Beschwerden zu beseitigen, ohne dass dafür ein Krankenhausaufenthalt nötig ist. Dazu gehören zum Beispiel die Korrektur der kleinen (inneren) oder der großen (äußeren) Schamlippen, oder auch eine Korrektur des Venushügels. Werden mehrere Eingriffe kurz nacheinander vorgenommen, bezeichnet man das als sogenanntes Mommy Makeover.

Zum anderen besuchen auch häufig Frauen meine Praxis, die über hartnäckige Fettpolster an Bauch, Beinen, Po oder Hüfte verfügen. Sie haben bereits verschiedene Sportarten oder eine konsequente Ernährungsumstellung versucht, um diese Fettpolster zu beseitigen – ohne Erfolg. Ein körperformender Eingriff wie beispielsweise eine Liposkution oder eine Bauchdeckenstraffung kann helfen, eine harmonische Körperproportion wiederherzustellen.

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