Eigenfett oder Hyaluron?

 

Eigenfett oder Hyaluron?

In der modernen Ästhetisch-Plastischen Chirurgie stehen verschiedene Behandlungsmethoden für eine gestraffte, gesunde und verjüngte Ausstrahlung zur Verfügung. Neben dem umfangreichen chirurgischen Facelift in Köln können auch minimalinvasive Behandlungen sehr gute Ergebnisse erzielen. Vor allem für Patienten, die sich einem operativen Eingriff nicht unterziehen möchten oder sich aus gesundheitlichen Gründen einem solchen nicht unterziehen können, stellen die nichtchirurgischen Möglichkeiten eine optimale Lösung dar. Wann eignet sich die Injektion von Hyaluronsäure und welche Vorteile bietet die Faltenunterspritzung mit Eigenfett in Köln?

Die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure

Hinsichtlich der Art und Bildung von Falten gibt es zahlreiche Unterschiede: Manche Falten entstehen durch wiederkehrende Bewegungen der Gesichtsmuskulatur (mimische Falten), andere treten als Folge des natürlichen Alterungsprozesses und des Elastizitätsverlusts der Haut (statische Falten) in Erscheinung. Auch die individuelle Veranlagung und diverse äußere Faktoren wie UV-Strahlung, Diäten, Stress sowie Alkohol- und Nikotinkonsum nehmen Einfluss auf die Faltenbildung.

Die Faltenunterspritzung mit Hyaluronsäure in Köln hat sich als wirksame Methode zur Behandlung statischer Falten erwiesen. Hierbei handelt es sich um alterungsbedingte Falten, die sich im Laufe der Zeit bilden und vertiefen. Hyaluronsäure zeichnet sich durch die Eigenschaft aus, viel Feuchtigkeit zu binden. Sie wird bei der Faltenbehandlung direkt in das zu behandelnde Areal injiziert und polstert dort die Falte von innen heraus auf. Zudem können Volumendefizite mithilfe von Hyaluronsäure ausgeglichen werden. Da Hyaluronsäure ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes ist, der von Natur aus im menschlichen Körper vorkommt, sind Abstoßungsreaktionen und Allergien weitestgehend auszuschließen.

Wie wird Eigenfett gewonnen?

Neben Hyaluronsäure eignen sich auch körpereigene Fettzellen als Füllmaterialien (Filler) bei der Faltenbehandlung. Das benötigte körpereigene Fett wird hierbei dem Patienten in einer unmittelbar vorher stattfindenden Fettabsaugung (Liposuktion) entnommen. Die schonende Wasserstrahl-assistierte Liposuktion (WAL) hilft dabei, die Fettzellen unter kontrolliertem Wasserdruck aus dem Gewebe zu lösen und unter Verwendung feinster Kanülen sogleich wieder aus dem Körper zu entfernen. Anschließend werden die entnommenen Fettzellen zentrifugiert und so von Betäubungsmittelresten und Blut befreit. Die isolierten und hochvitalen Fettzellen werden dann direkt in die Falte gespritzt (Lipofilling). Dort heilen sie in das Gewebe ein und führen dazu, dass die Haut geebnet wird. Ähnlich der Behandlung mit Hyaluronsäure können auch Volumendefizite mittels Eigenfettunterspritzung korrigiert werden.

Vor- und Nachteile der Eigenfettmethode

Es werden für die Faltenbehandlung ausschließlich körpereigene Fettzellen der Patientin beziehungsweise des Patienten verwendet. Diese werden, wie zuvor beschrieben, durch Liposuktion gewonnen. Neben der Behandlung der als störend empfundenen Falten im Gesicht, am Hals und im Bereich des Dekolletés können bei der Eigenfettbehandlung gleichzeitig unliebsame Fettdepots an den „Spenderzonen“ behandelt und reduziert werden. Häufig finden sich diese im Bereich des Bauchs, an den Hüften, am Gesäß, an den Oberarmen, an den Oberschenkeln sowie an der Unterseite des Kinns. Ein Großteil der transplantierten Zellen verwächst mit dem Gewebe, sodass das Ergebnis des Lipofillings erfahrungsgemäß langanhaltender ist als beispielsweise der Effekt einer Fillerbehandlung mit Hyaluronsäure.

Nachteilig an der Faltenbehandlung mit Eigenfett ist, dass Patienten einen zusätzlichen operativen Eingriff in Form einer Fettabsaugung in Kauf nehmen müssen. Zudem kann der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zuvor nicht genau bestimmen, wie viele der transplantierten Fettzellen tatsächlich einheilen. Mitunter sind für ein optimales Ergebnis eine weitere Unterspritzung mit Eigenfett und somit auch eine weitere Liposuktion notwendig.

Wirkungsdauer von Hyaluronsäure und Eigenfett

Mit der Zeit wird die Hyaluronsäure auf natürliche Weise vom Körper abgebaut. Daraufhin lässt auch der Effekt der Faltenbehandlung nach und die Falten werden erneut sichtbar. Die genaue Wirkungsdauer variiert von Patient zu Patient. Sobald der Körper die Hyaluronsäure abgebaut hat, kann für ein anhaltendes Ergebnis eine weitere Injektion von Hyaluronsäure auf Wunsch des Patienten erfolgen. In der Regel ist dies nach etwa vier bis acht Monaten der Fall.

Nach der Behandlung mit Eigenfett verwachsen die transplantierten Fettzellen innerhalb von etwa vier Wochen mit dem vorhandenen Gewebe. Hierbei heilen nicht alle Zellen ein, einige werden vom Körper abgebaut, sodass mitunter eine weitere Behandlung vorgenommen werden muss, um das gewünschte Resultat zu erzielen. Die angeheilten Fettzellen halten ein Leben lang.

Mögliche Risiken der Faltenunterspritzung

Die sogenannten sanften Therapien gelten gemeinhin als schonend und risikoarm. Da bei der Injektion von Hyaluronsäure auf einen chirurgischen Eingriff verzichtet wird, entfällt auch das Risiko auf schwerwiegende Komplikationen einer Operation wie Nachblutungen oder Narkoseunverträglichkeiten. Allergische Reaktionen auf die verwendeten Präparate treten nur äußerst selten auf. Dank eines umfassenden Knowhows auf dem Gebiet der ästhetisch-plastischen Faltenbehandlung und einer langjährigen Erfahrung ist das Risiko für Asymmetrien und damit verbundenen Korrekturbehandlungen bei speziell ausgebildeten Fachärzten für Plastische und Ästhetische Chirurgie auf ein Minimum reduziert.

Gern berät Dr. Pirkko Schuppan in ihrer Praxis in Köln ausführlich über die Möglichkeiten der minimalinvasiven Faltenbehandlung. Detaillierte Informationen über den Ablauf, die Vor- und Nachsorge und die zu erwartenden Ergebnisse erhalten interessierte Patienten bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch. Einen individuellen Termin können Sie ganz einfach telefonisch unter 0221 25 778 38 mit dem Praxisteam vereinbaren.

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